Gemeinsames Handeln

Im Konzept der integrierten Versorgung bietet das Hanse-Hernienzentrum Hamburg als gemeinsames Zentrum der Hanse Chirurgie - Niebuhr, Bohlen, Marleschki & Partner, des Bethesda Krankenhaus Bergedorf, der Praxisklinik Bergedorf und der Facharztklinik Hamburg Eppendorf Ihnen als Patient ambulante oder kurzstationäre Behandlungen entsprechend dem individuellen Bedarf. Wichtig ist, dass die Entscheidung, ob eine ambulante oder kurzstationäre Behandlung erfolgt, nur von Arzt und Patient getroffen wird.

 
 
 
 
 

Unser Team

Unser kompetentes, freundliches Team sorgt für eine optimale, individuelle Vorbereitung der Operation. Wartezeiten können wir durch eine gute Organisation und Terminplanung weitgehend reduzieren. Ob die Operation bei Ihnen ambulant oder im Rahmen eines kurzstationären Aufenthaltes durchgeführt wird, entscheiden der Operateur und Sie je nach Ihrer Bruchform, Ihrem Gesundheitszustand und dem gewählten Operationsverfahren. Durch die sektorübergreifende Kooperation der Hanse Chirurgie mit den Partnerkliniken Bethesda Krankenhaus Bergedorf, Praxisklinik Bergedorf und Facharztklinik Hamburg Eppendorf ist die höchstmögliche Sicherheit für Sie als Patient vor, während und nach der Operation gesichert.

Die leitenden Ärzte

Priv. Doz. Dr. med. H. Niebuhr
Ltd. Arzt Hernienzentrum HH Bergedorf
Prof. Dr. med. M. Sailer
Ltd. Arzt Klinik für Chirurgie
Bethesda KH Bergedorf

Das Team

Ltd. MFA: Mandy Schidlowsky und Mitarbeiterinnen
Leitung Patientenempfang, BKB: Frau Tscherner und Team

Prof. Dr. med. M. Sailer

Kooperationspartner Hanse Chirurgie / Hanse-Hernienzentrum Hamburg

Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, Gefäßchirurgie, Zusatzbereich Proktologie
Chefarzt der Klinik für Chirurgie am Bethesda KH Bergedorf, Hamburg
Ltd. Arzt Hanse-Hernienzentrum Hamburg

Spezialgebiete: Gesamte Viszeralchirurgie, Koloproktologische Chirurgie, Laparoskopische Chirurgie, Hernienchirurgie, Endorektale Ultraschalluntersuchungen

1980–1986Medizinstudium an den Universitäten München, Oxford, Edinburgh
1986–1997Weiterbildungen an den Universitätskliniken Würzburg, Heidelberg, Tübingen, Neuseeland, Simbabwe, London
1997Facharztanerkennung Chirurgie
1998Facharztanerkennung Europ. Facharzt Chirurgie
1999Habilitation Fachbereich Medizin an der JMU Würzburg Ernennung zum Privatdozenten für das Fach Chirurgie Professor für Chirurgie
2001Facharztanerkennung Viszeralchirurgie
2003Facharztanerkennung Gefäßchirurgie
2005Facharztanerkennung Proktologie
2005Chefarzt der Klinik für Chirurgie am Bethesda KH Bergedorf
2006Weiterbildungskommission Ärztekammer Hamburg
2007EBSQ Coloproctology
2008Zertifizierung Kompetenzzentrum chirurgische Koloproktologie

Priv.-Doz. Dr. med. H. Niebuhr

Hanse Chirurgie / Hanse-Hernienzentrum Hamburg

Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie
Ltd. Arzt Hanse-Hernienzentrum Hamburg,
Ltd. Chirurg Praxisklinik Bergedorf,
Durchgangsarzt der Berufsgenossenschaften

Spezialgebiete: Hernienchirurgie (Leistenbruch, Bauchwandbruch, Zwerchfellbruch), Laparoskopische Chirurgie, Varizenchirurgie, Proktologische Chirurgie, Ultraschalluntersuchungen

1979–1985Medizinstudium an der Universität Hamburg
1985–1992Facharztweiterbildung im Hamburgischen Krankenhaus in Bad Bevensen und im Klinikum Nord Hamburg bei Professor Rückert
1991DEGUM Seminarleiter (Ultraschallausbilder)
1992Facharztanerkennung Chirurgie
1995–2004ESI Faculty (Ausbilder laparoskopische Operationen)
1998Facharztanerkennung Viszeralchirurgie
2002Habilitation im Fachbereich Medizin UKE Ernennung zum Privatdozenten für das Fach Chirurgie
2004Übernahme der Praxis Bergedorfer Chirurgen
2007Gründung Hanse Chirurgie und Hanse Hernienzentrum Studienaufenthalte Cedar Sinai Hospital Los Angeles USA (Laparoskopische Chirurgie)
2008Lehrauftrag Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg
seit 2009Ausbilder OMTC

Dr. med. Daniel Klase

Neurorotherbaum / Kooperationspartner Hanse-Hernienzentrum Hamburg

Facharzt für Neurochirurgie,
Praxis neurorothenbaum
Rothenbaumchaussee 38
20148 Hamburg

Spezialgebiete: Neurochirurgische Schmerztherapie, zentrale und periphere Neuromodu-lation, Spezielle Neurochirurgische Schmerztherapie, Periphere Nervenchirurgie, Neuronavigation, Neurochirurgische Intensivmedizin, Minimal-invasive Bandscheiben- und Wirbelsäulenchirurgie

1994–2002Studium der Humanmedizin an der Medizinischen Universität zu Lübeck
2002–2008Facharztweiterbildung Neurochirurgische Klinik, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck; aktueller Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. V. Tronnier
seit 2005Mitglied in der „Deutschen Gesellschaft für Neuromodulation“
2007Promotion
seit 2008Ordentliches Mitglied in der „Deutschen Gesellschaft für Neurochirurgie“
2008Facharzt für Neurochirurgie
seit 2008Kooperationspartner Hanse-Hernienzentrum Hamburg
2009Niederlassung Neurochirurg Praxis neurorothenbaum

Dr. med. Martin Berkhoff

Kooperationspartner Hanse-Hernienzentrum Hamburg

Arzt für Chirurgie und Unfallchirurgie
Gemeinschaftspraxis Osterstraße


Spezialgebiete: Laparoskopische Hernien und Gallenchirurgie, Unfallchirurgie, Arthroskopie

1977–1983Medizinstudium an der Universität Hamburg
1984Promotion an der Universität Hamburg
1984–1985Assistenzarzt in der Neurochirurgie der ENDO Klinik in Hamburg
1986–1988Wiss. Assistent in der Unfallchirurgie des UKE Hamburg
1988–1993Assistenzarzt in der Chirurgie des Israelitischen Krankenhauses in Hamburg
1993Arzt für Chirurgie
1995Teilgebietsbezeichnung Unfallchirurgie
1995–1997Wiss. Assistent in der Unfallchirurgie des UKE
1997–2008Leitender Oberarzt der Chirurgie der Paracelsusklinik Kaltenkirchen
seit 1.7.2008Mitglied der chirurgischen Gemeinschaftspraxis Osterstraße in Hamburg
Konsiliararzt in der Facharztklinik Hamburg

Individuelle Behandlung

Die Behandlung sollte heutzutage stadiengerecht und individuell angepasst erfolgen (sogenannter „Tailored Approach“):

Die meisten der 250 000 jährlich in Deutschland operierten Leistenbrüche werden mit einem Kunststoffnetz verschlossen. Entweder geschieht das über einen Leistenschnitt von außen (so genanntes Lichtenstein Verfahren) oder von innen endoskopisch per Bauchspiegelung (so genanntes laparoskopisches, minimal invasives Vefahren, „Röhrchen-, Schlüsselloch- oder Sandwichmethode“).

Für Bauchwand- oder Narbenbrüche gilt die Verstärkung der Bauchwand mit einem Kunststoffnetz, das anatomisch exakt entweder offen im sog. „Sublay-Verfahren“ oder per Bauchspiegelung (Laparoskopie) im sog. „IPOM Verfahren“ (Intraperitoneal Onlay Mesh) in die Bauchwand eingebracht wird, als das Verfahren der Wahl.

Das Hanse-Hernienzentrum Hamburg bietet neben der operativen Behandlung von Leisten-, Bauchwand- und Zwerchfellbrüchen auch kompetente Beratung, Diagnostik und Therapie bei Leistenschmerzen auch wenn diese nicht durch einen Leistenbruch verursacht sind.

Als spezialisierter Kooperationspartner gehört der Facharzt für Neurochirurgie Herr Priv. Doz. Dr. med. D. Klase zum Team. Er behandelt Schmerzen, die durch Störungen der in die Leiste ziehenden Nerven verursacht werden.

Mit Herrn Priv. Doz. Dr. med. Klase, mit der Hansetherapie und dem Facharzt für physikalische Medizin Herrn Dr. med. Rothe hat das Hanse-Hernienzentrum Hamburg eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe „Leistenschmerz“ eingerichtet. Diese Gruppe koordiniert u.a. in gemeinsamen Konferenzen die verschiedenen notwendigen, diagnostischen und therapeutischen Schritte.

 
 
 
 
 

Zertifizierte Qualität

Das Hanse-Hernienzentrum Hamburg bietet Ihnen ein hohes Maß an Qualität durch langjährige Erfahrung mit ambulanten und kurzstationären Bruchoperationen sowie durch interne und externe Qualitätssicherungsmaßnahmen und eine kontinuierliche Fortbildung.

Die Organisation, das Qualitätsmanagement wie auch die individuelle Qualität der operierenden Chirurgen sind zertifiziert und mit Qualitätssiegeln ausgezeichnet.

Seit dem 1.1.2010 beteiligt sich das Hanse-Hernienzentrum Hamburg als eine der ersten Institutionen am bundesweiten Herniamed Hernienregister. Durch kontinuierliche Registrierung relevanter Daten und regelhafte Nachuntersuchungen der operierten Patienten werden wertvolle Informationen über den Verlauf nach der Operation gewonnen. Hierdurch kann die Qualität der eingesetzten Verfahren und der Operateure gemessen und ggf. verbessert werden.